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Es ist Februar, ein bleischwerer Himmel hängt über der kalten Republik. Die Nachrichten verheissen nichts Gutes. Die Rotweinflasche ist leer…Wie kriegt die Chose wieder Schwung? Schon einmal etwas von „Transition“ gehört?

Der Transition Gedanke stammt aus England, genauer gesagt aus der kleinen südenglischen Stadt Totnes. Es begann mit dem Nachdenken über das Erdölfördermaximum: “Warum warten und nicht schon unsere eigene Stadt ein bisschen krisenfest machen? “ dachten sich die Bürger von Totnes. Aber es geht nicht nur um Energieversorgung. Die Geldwirtschaft, unsere Ernährung die auf globale Warenströme angewiesen ist, statt sich aus der Nähe zu bedienen. Das soziale Miteinander, der hektische Alltag. Kurz, alles, was im Zusammenhang mit nicht nachhaltigen Lebensformen steht ist Thema der Transition Bewegung.

Transition, das ist heute ein loses Netzwerk mit Tausenden von Gruppen überall auf der Welt! In mehr als 40 Ländern haben sich Transition-Initiativen gegründet, von kubanischen Stadtgärtnern, über energieautarke Orte in Japan bis zu vielen Deutschen Städten. 3000 bis 4000 Gruppen soll es geben, so genau weiß das keiner in diesem losen Netzwerk mit einem Hauptbüro im südenglischen Totnes und viel Eigenantrieb vor Ort.

Was mich so an Transition begeistert? Einfach loslegen, mit kleinen Schritten vor Ort mit netten Menschen etwas ganz konkret tun und umsetzen. Erfolge sehen! Was ist zu tun? Egal, es gibt soviel Ansatzpunkte, von Repaircafés über Urban Gardening – hey, einfach im Frühling ein paar Seedbombs werfen – bis hin zu Bürgerhäusern, Kräuterkunde, solidarische Landwirtschaft, Umsonstläden, Lebensmittelrettung, Regionalgeld, Ökokino usw usf.

Das beste: Alles nicht Konfrontation sondern zusammen und sozial. Probiert es einfach mal aus, es lohnt sich. Bestimmt gibt es in eurer Umgebung auch eine Transition-Initiative.