Warum gehst du, Großbritannien?

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Kein Euro, keine Freizügigkeit (UK ist nicht im Schengen-Raum), kein Fiskalpakt. Warum zum Teufel dann der EXIT? Das Unverständnis hierzulande ist mit Händen greifbar. Nach den Regeln der Marktreligion schadet sich der Homo Ökonomicus Brittanniae doch nur selbst. Was Pfennigfuchsern vom Schlage eines Wolfgang S. jedoch fehlt, ist der historische Kontext und das Verständnis für nationale Empfindlichkeiten…

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Rasseln

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…umschreibt ein Geräusch von schnell aneinander stoßenden Metallteilen. Gerne nimmt man das gleichlautende Musikinstrument, um kleine Kinder zu beruhigen. Aggressiv tönt es jedoch bei Kriegsgerät: Aussenminister Frank-Walter Steinmeier warnte kürzlich die NATO vor Säbelgerassel. Damit fuhr er sich sofort heftige Kritik aus rechten Gefilden ein. Doch was ist dran am Gockeln der NATO und an der Gefahr aus dem Osten?

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Zum Ausgang

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-oder EXIT- wie das Neuhochdeutsche Wort heisst, drängen nun die Briten. Dabei sollten das doch die Griechen tun. Zumindest nach deren Volksentscheidung „drin“ zu bleiben vor einem guten Jahr. Doch halt, da ging es ja um den Euro und nicht um den Verlust der besten Steueroasen in der EU. Wer soll da auch den Überblick behalten? Weiterlesen

Ein Moralstück

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„Merkel hätte die Euro-Krise als eine Krise der gegenseitigen Abhängigkeit darstellen können („wir haben alle dazu beigetragen, und jetzt stecken wir alle gemeinsam drin“).
Sie hätte damit die Krise als eine Gelegenheit nutzen können, um einen großen Sprung in Richtung einer politischen Union zu machen,“ so der Harvard Professor Dani Rodrik

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Leseempfehlung: „Makroskop“

Mit Hilfe von einfachen Schlagwörtern werden heute von Technokraten ganze Bevölkerungsschichten, ja komplette Nationen gemaßregelt. Doch was steckt hinter solchen Behauptungen wie „Strukturreformen sind notwendig“, „Deutschland muss wettbewerbsfähig bleiben“, „Es fehlt an Vertrauen“ oder „die Märkte haben entschieden“? Von den meisten Wirtschaftsjournalisten oder selbst von bekannten Universitätsprofessoren ist hier wenig kritische Aufklärung über wirtschaftliche Zusammenhänge zu erwarten.  Doch es naht Abhilfe: Weiterlesen

Seelenhygiene

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Gerne hagelt es ja heutzutage stündlich Nachrichten, über die man sich eigentlich nur aufregen kann. Dazu kommt das Überangebot von Freizeitmöglichkeiten, Konsumartikeln oder Initiativen in die man sich doch gerne einbringen würde. Allein die Entscheidungsfindung zu den anstehenden Angeboten beschäftigt gerne mal länger im Hintergrund meinen organischen Denkcomputer. Ist endlich klar, was ich mache und was ich lieber sausen lasse, steht noch die lästige Liste der täglichen Pflichten und Probleme an. Da wird das Hirn langsam auf kleiner Flamme gargekocht. Zeit also für etwas Hygiene. Da kann sich nun jeder die für ihn passende Methode aussuchen. Bei mir wirkt immer prächtig ein langer Spaziergang im satten Grün des Waldes. Weiterlesen

Alternativen. Heute: Kapitalismus 3.0

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Wohin man blickt propagieren Politiker, einflußreiche Journalisten und die Wirtschaftselite sowieso den Neoliberalismus: Freier Austausch von Waren und Kapital über alle Ländergrenzen hinaus, unregulierte Märkte, möglichst weitgehende Privatisierungen, einen schlanken Staat, der sich vor allem auf innere und äußere Sicherheit beschränkt, sowie eine strikte Angebotspolitik mit möglichst niedrigen Steuern, Löhnen und Sozialleistungen. Doch seit der großen Finanzkrise 2007/2008, dem siechenden Griechenland, seit Nullzinsen und den Spekulationswellen an den Rohstoff- und Lebensmittelmärkten und seit der immer weiter wachsenden Ungleichheit kann diese Wirtschafts-Politik mit Recht als gescheitert gelten.
Doch Alternativen werden von den Eliten nicht diskutiert, es bleibt bei der gewohnten bitteren Medizin in immer höheren Dosierungen. Doch gibt es wirklich keine Alternativen? Clooneys Nachtcreme skizziert in einer kleinen Artikelserie einige unabhängige Ideen und versucht sich an Lösungsvorschlägen. Heute: Kapitalismus 3.0, basierend auf Ideen von Dani Rodnik, Professor für internationale politische Ökonomie in Harvard (USA)

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